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Registrierkassenpflicht

Registrierkassenpflicht 2027: Was Unternehmer jetzt wissen müssen.

Mit dem Wachstumschancengesetz plant der Bundestag ab 1. Januar 2027 eine Pflicht zur elektronischen Registrierkasse für Unternehmen mit überwiegend Bargeschäften ab ca. 100.000 € Jahresumsatz. Stand 2026 ist die Umsetzung im Detail noch in Abstimmung — wer früh handelt, vermeidet den Umstellungs-Run kurz vor Stichtag.

Wer ist betroffen?

Die Registrierkassenpflicht zielt auf bargeldintensive Branchen: Gastronomie, Bäckereien, Metzgereien, Imbisse, Kioske, Friseure, Einzelhandel, Foodtrucks, Marktstände und Saisongeschäfte. Stichwort: Bargeschäfte. Reine Online-Händler oder Dienstleister mit ausschließlich Überweisungen sind nicht direkt betroffen.

Konkrete Schwelle (Stand 2026): voraussichtlich 100.000 € Jahresumsatz. Auch unter dieser Schwelle gelten weiterhin die KassenSichV-Pflichten für jede genutzte elektronische Kasse.

Welche Pflichten kommen?

  • Elektronische Registrierkasse: Offene Ladenkasse reicht nicht mehr.
  • TSE-Zwang: Cloud-TSE oder USB-TSE — zertifiziert nach BSI.
  • Belegausgabepflicht: Bereits seit 2020 für alle elektronischen Kassen — gilt dann auch hier.
  • Meldepflicht: §146a AO — Anschaffung an Finanzamt melden.
  • DSFinV-K-Export: Standardisiertes Datenpaket für Betriebsprüfung.
  • GoBD-Konformität: Aufbewahrungspflicht 10 Jahre, manipulationssicher.

Was Sie jetzt tun sollten

  1. Status klären: Sind Sie über der 100.000-€-Schwelle? Falls ja: bis Q4 2026 entschieden haben, welches System.
  2. Migration planen: Stammdaten (Artikel, Kunden, Lieferanten) sauber nach Excel/CSV exportieren — Migration in Quill ist dann ein 1-Tages-Job.
  3. Hardware bestellen: Tablet + Bondrucker + ggf. Scanner. Pakete & Konditionen klären wir individuell.
  4. TSE-Setup vor Stichtag testen: Mit Quill erledigt sich das in 30 Minuten — Cloud-Aktivierung, kein USB-Stick.
  5. Steuerberater einbinden: DATEV-Schnittstelle einrichten lassen, Konten-Mapping abstimmen.

Wer 2027 erst anfängt, hat ein Problem

2026/2027 wird der Markt eng. Der Run von hunderttausenden Betrieben auf TSE-Lösungen führt erfahrungsgemäß zu Lieferengpässen bei Hardware, längeren Wartezeiten bei Anbietern und überhasteten Entscheidungen. Wer 2026 entscheidet, hat Zeit für saubere Migration.

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