Terminbuchung + Kasse in einem
Im Salon sind Termin und Bezahlung zwei Hälften desselben Vorgangs, bei Quill laufen sie deshalb in einem System. Die öffentliche Buchungsseite unter Ihrer Domain nimmt den Termin an (Service, Mitarbeiterin, Zeitfenster, optional Stripe-Anzahlung), der Termin erscheint im Mitarbeiter-Kalender auf dem Kassen-Tablet, und beim Check-out wird die Anzahlung automatisch gegengerechnet. Kein Übertragen zwischen Buchungstool und Kasse, keine vergessenen Anzahlungen. Alle Details zum Modul: Terminbuchung mit Quill.
Kundenkartei im Salon: Notizen, Rezepturen, letzte Käufe
Früher stand die Farbrezeptur auf einer Karteikarte hinter dem Empfang. In Quill öffnen Sie die Karte der Kundin: Adresse und Kontaktdaten, Ihre Notizen, die letzten Käufe und offene Posten stehen auf einer Seite. Termin, Kundenkartei und Bon greifen auf dieselben Kundendaten zu, gepflegt wird also nichts doppelt.
Eine eigene Rezeptur-Maske mit Farbtabelle hat Quill nicht. In der Praxis reicht die Notiz: Farbe, Oxidant, Mischverhältnis und Einwirkzeit schreiben Sie in die Notizen oder legen dafür ein eigenes Feld an. Beim nächsten Färbetermin steht die Rezeptur dort, wo Sie sie abgelegt haben. Notizen je Kontakt, Anhänge und eigene Felder gehören zum CRM-Light, das ab Quill Markt (49 € netto im Monat) enthalten ist.
Für Stammkundinnen kommen Kundengruppen mit Stammrabatt, Treuepunkte pro Euro und Geburtstags-Aktionen dazu, der Rabatt wird an der Kasse automatisch abgezogen. Mehr dazu auf der Seite Kundenbindung mit Punkten und Stammkundenrabatt. Ein Hinweis zum Datenschutz: In die Kundenkartei gehört nur, was Sie für die Behandlung brauchen. Angaben zu Allergien oder Hautreaktionen gelten als Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO, dafür brauchen Sie in der Regel die ausdrückliche Einwilligung der Kundin.
Leistungen, Zeiten und Mitarbeiter abrechnen
Friseur-Umsatz besteht aus Dienstleistung plus Produktverkauf, und Quill hält beides getrennt: Service-Kategorien (Schnitt, Farbe, Pflege) und Produkt-Kategorien werden je Mitarbeiterin ausgewertet, inklusive Tagesumsatz aus Service + Verkauf am Schichtende. Jede Mitarbeiterin arbeitet mit eigener PIN und eigenem Ressourcen-Kalender mit individuellen Service-Zeiten und Pufferzeiten. Für die Kanzlei bleibt die Trennung im FiBu-Export erhalten. Eine eigene Provisionsabrechnung hat Quill nicht: Den Umsatz je Mitarbeiterin lesen Sie im Tages- und Monatsbericht ab und rechnen daraus Provision oder Umsatzbeteiligung.
Tablet-Kasse im Salon: ein Gerät für Termin und Kasse
Im Salon braucht es kein zweites Gerät für die Terminverwaltung: Der Mitarbeiter-Kalender läuft direkt auf dem Kassen-Tablet. Steht ein Termin an, meldet sich Quill auf dem Tablet, die Mitarbeiterin checkt die Kundin ein, und beim Bezahlen wird eine geleistete Stripe-Anzahlung automatisch gegengerechnet. Termin, Check-in und Abrechnung bleiben so ein Vorgang auf einem Bildschirm, ohne Übertragen zwischen zwei Systemen.
Welches Gerät passt, entscheidet meist der Empfang: Steht die Kasse fest am Tresen, oder soll sie auch mal zur Kundin an den Platz?
Am Empfangstresen: Sunmi D3 mini
Die D3 mini ist eine All-in-One-Kasse mit 10,1-Zoll-Touchdisplay (1280 × 800) und Thermo-Bondrucker im Sockel. Sie braucht wenig Platz auf dem Tresen, Karten nehmen Sie per SoftPOS direkt am Display oder über ein ZVT-Terminal an. Mit vorinstalliertem Quill kostet das Bundle 399 € netto einmalig, dazu 29 € für Freischaltung und Einrichtung.
Zum Abnehmen und Drehen: Sunmi V3 Mix
Die V3 Mix ist ein 10,1-Zoll-Tablet mit 80-mm-Bondrucker, das auf einem drehbaren Standfuß sitzt. Am Tresen drehen Sie den Bildschirm zur Kundin, zum Beraten am Platz nehmen Sie das Tablet ab. Am Standfuß hängen LAN, USB und die Kassenlade. Den Preis für das V3-Mix-Bundle nennen wir Ihnen auf Anfrage, die Ausstattung steht auf der Seite Hardware-Bundle mit Quill vorinstalliert.
Ohne festen Tresen: Sunmi V3h
Wer mobil frisiert oder im kleinen Studio ohne Empfang arbeitet, kommt mit dem Handgerät Sunmi V3h aus: 6-Zoll-Touch, Akku, 58-mm-Bondrucker und SoftPOS. Das Bundle mit Quill kostet 349 € netto einmalig.
Vorhandenes iPad oder Tablet weiternutzen
Quill läuft im Browser, also auch auf dem iPad, das schon am Empfang liegt. Zwei Einschränkungen gehören dazu. Kartenzahlung direkt am iPad-Display (SoftPOS) bietet Quill nicht an, SoftPOS läuft nur auf dafür zertifizierten Sunmi-Geräten. Karten laufen dann über ein ZVT-Kartenterminal, gern auch über Ihr vorhandenes. Bons drucken Sie über einen Cloud-Drucker oder über ein zweites Gerät als Druckbrücke. Ob Ihr Tablet, Drucker und Terminal passen, prüfen wir vorab kostenlos.
| Gerät | Einsatz im Salon | Bondrucker | Kartenzahlung | Hardware mit Quill (netto, einmalig) |
|---|---|---|---|---|
| Sunmi D3 mini | fest am Empfangstresen | Thermo-Bondrucker im Sockel | SoftPOS am Display oder ZVT-Terminal | 399 € |
| Sunmi V3 Mix | Tresen, abnehmbar für die Beratung am Platz | 80 mm am Gerät | NFC-Fläche am Gerät oder ZVT-Terminal | 499 € (Aktion, sonst 849 €) |
| Sunmi V3h | mobil, Studio ohne Empfang | 58 mm im Gerät | SoftPOS am Display oder ZVT-Terminal | 349 € |
| eigenes iPad oder Tablet | vorhandenes Gerät am Empfang | Cloud-Drucker oder Druckbrücke | nur ZVT-Terminal | kein neues Kassengerät |
Bei D3 mini und V3h kommen 29 € netto für Freischaltung und Einrichtung dazu. Alle Geräte im Überblick zeigt die Hardware-Übersicht.
Was ein Kassensystem für den Friseursalon kostet
Bei Quill zahlen Sie Software und TSE monatlich, die Hardware einmal. Alle Beträge sind netto, alle Pakete monatlich kündbar. Welche Stufe ein Salon braucht, hängt vor allem an der Terminbuchung:
| Ausbau | Was drin ist | netto im Monat |
|---|---|---|
| Kasse für den Salon | Quill Start (29 €): ein Kassenplatz, Kundenstamm, Wertgutscheine, Kartenzahlung; dazu die Cloud-TSE (9 €) | 38 € |
| plus Terminkalender | Add-on Termine & Buchungen (14 €): Kalender und Buchungsseite | 52 € |
| Salon mit Online-Buchung | Quill Online (89 €): Online-Terminbuchung mit Mitarbeiter-Kalendern, Stripe-Anzahlung, Kundenkartei mit Notizen und Treuepunkten; dazu die Cloud-TSE (9 €) | 98 € |
Ein Rechenbeispiel: Ein Salon mit Online-Buchung und einer D3 mini am Empfang zahlt einmalig 428 € (Gerät 399 € plus 29 € Freischaltung und Einrichtung) und danach 98 € im Monat. Wer sein iPad und ein vorhandenes ZVT-Terminal weiternutzt, braucht kein neues Kassengerät, für Bons aber einen Cloud-Drucker oder ein zweites Gerät als Druckbrücke. Gebühren für Kartenzahlungen sind in diesen Beträgen nicht enthalten. Alle Stufen im Vergleich stehen auf der Seite Preise und Pakete.
Registrierkasse für Friseure: was die geplante Kassenpflicht für Salons bedeutet
Viele Salons kassieren noch mit offener Ladenkasse und Kassenbuch. Das ist heute erlaubt, solange keine elektronische Kasse im Einsatz ist. Das soll sich ändern: Der Koalitionsvertrag 2025 von CDU/CSU und SPD sieht eine Registrierkassenpflicht für Betriebe mit mehr als 100.000 € Jahresumsatz vor. Das Bundesfinanzministerium hat dazu am 7. August 2026 einen Referentenentwurf vorgelegt. Danach soll die Pflicht zur elektronischen Registrierkasse mit TSE ab dem 1. Januar 2028 gelten, die offene Ladenkasse fiele für diese Betriebe weg. Den Papierbon soll nach dem Entwurf eine elektronische Belegbereitstellung per QR-Code oder NFC ersetzen, wer einen Papierbeleg verlangt, bekommt ihn weiterhin.
Beschlossen ist das noch nicht: Bundeskabinett, Bundestag und Bundesrat müssen zustimmen. Ausnahmen, etwa für mobile Tätigkeiten, soll eine eigene Verordnung regeln; ob mobile Friseure darunter fallen, ist offen. Hintergründe und eine Checkliste finden Sie auf der Seite Registrierkassenpflicht 2027: Stand und Checkliste.
Was heute schon gilt, wenn Sie elektronisch kassieren
Sobald im Salon eine elektronische Kasse steht, gelten die Regeln der Kassensicherungsverordnung schon jetzt: Jeder Vorgang wird über eine zertifizierte TSE abgesichert, zu jedem Verkauf stellen Sie einen Beleg aus (§ 146a Abs. 2 AO), und die Kasse ist dem Finanzamt zu melden (§ 146a Abs. 4 AO). Für die Betriebsprüfung muss die Kasse ihre Daten über die einheitliche digitale Schnittstelle im DSFinV-K-Format ausgeben (§ 4 KassenSichV). In Quill kommt die Cloud-TSE als Add-on für 9 € im Monat dazu, den DSFinV-K-Export erzeugen Sie im Menü Berichte. Die Einzelheiten stehen auf der Seite zur KassenSichV.
Von der alten Registrierkasse auf Quill umsteigen
Wer eine ältere Registrierkasse ablöst oder von der offenen Ladenkasse kommt, fängt am besten mit einer Liste an: Welches Tablet, welcher Drucker, welches Kartenterminal ist schon da? Was davon mit Quill weiterläuft, prüfen wir kostenlos. Ihre Stammdaten wie Leistungen und Produkte übernehmen Sie per CSV-Export aus dem alten System, beim Zuordnen der Spalten helfen wir ohne Aufpreis. Die Außerbetriebnahme der alten Kasse melden Sie dem Finanzamt genauso wie die neue (§ 146a Abs. 4 AO), ihre Daten bewahren Sie für die gesetzliche Frist nach § 147 AO weiter auf.



