Pfand und Leergut an der Kasse: Kasten, Einzelflasche, Rückgabe
Pfand ist im Getränkemarkt der häufigste Buchungsfall - Quill nimmt ihn dem Kassierer ab: Wird ein Kasten über seine EAN gescannt, bucht die Kasse automatisch das Kastenpfand plus das Pfand für jede Flasche auf (konfigurierbar pro Artikel-Stamm); bei der Leergut-Rückgabe wird das Pfand automatisch wieder abgebucht und mit dem Einkauf verrechnet. Steuerlich bleibt das sauber: Pfand läuft als durchlaufender Posten mit korrekter steuerlicher Behandlung, und die TSE signiert jeden Vorgang inklusive der Pfand-Bewegungen. Der Tagesbericht weist Pfand-Ausgabe und -Rücknahme separat aus, Differenzen werden dokumentiert - GoBD-konform und prüfungsfähig.
Kasten- und Einzelverkauf im selben Bon
Drei Kasten Pils und eine Flasche Riesling auf demselben Bon sind der Normalfall: Der Kasten wird als Gebinde gescannt, die Einzelflasche separat - der EAN-Scan mit Audio-Feedback hält dabei das Tempo an der Kasse. Quill arbeitet mit Standard-EAN-13 und EAN-8, interne Hauskennzeichnungen sind frei konfigurierbar. Spirituosen führt die Kasse als eigene Kategorie mit eigener MwSt-Klasse und wertet Hochprozentiges separat aus. Für die Bestandskontrolle gibt es den Inventur-Modus mit prüfungsfähigem Differenz-Bericht; Inventur-Differenzen werden GoBD-konform protokolliert. Welche Kassen und Scanner sich für hohe Scan-Frequenz bewährt haben, zeigt die Hardware-Übersicht.
Kassensoftware für den Getränkehandel
Viele Getränkehändler beliefern neben dem Markt auch Gaststätten oder Firmenkunden. Dafür legen Sie in Quill eine eigene Kundengruppe an, deren Rabatt an der Kasse automatisch greift. Liefer-Aufträge und Kundengruppen-Rabatte sind im Komplett-Paket enthalten. Die Lieferung führt Quill als internen Standort mit eigenem Lager-Bewegungs-Journal, so bleibt die Ware für Lieferkunden im Bestand getrennt vom Ladenverkauf. Kommt eine zweite Filiale dazu, bekommt sie einen eigenen Standort mit eigenem Bestand; Mehrstandort-Sync und Mehrstandort-Bestände kosten im Komplett-Paket keinen Aufpreis pro Standort.



