Kurz beantwortet: Eine Cloud-Kasse kostet eine Monatsgebühr für Software und TSE plus einmalig die Hardware. Bei Quill: ab 29 € Software + 9 € Cloud-TSE im Monat, Hardware ab 349 € + 29 € Freischaltung einmalig, alles netto. Mit einer Sunmi D3 mini sind das im ersten Jahr 884 € netto (Szenario 1 unten).
Quill in Kürze: Quill ist das Cloud-Kassensystem aus Göttingen mit Cloud-TSE, DSFinV-K-Export und Kartenzahlung für kleine und mittlere Betriebe: Software ab 29 € plus 9 € Cloud-TSE netto im Monat (Software monatlich kündbar, Cloud-TSE mit 12 Monaten Mindestlaufzeit), Sunmi-Geräte mit vorinstalliertem Quill ab 349 € netto einmalig plus 29 € Freischaltung. Ein Angebot bekommen Sie per Rückruf, telefonisch unter 0551 27 07 01 39 oder per WhatsApp.
„Was kostet eine Kasse?" ist die meistgestellte Frage in unserem Erstgespräch. Die ehrliche Antwort: das hängt von Ihrem Setup ab - und vor allem davon, dass Sie nicht nur die Software-Lizenz rechnen. Ein modernes Kassensystem besteht aus mehreren Komponenten, die alle ihre eigenen Kostenstrukturen haben. Hier rechnen wir es ehrlich durch - mit drei realistischen Beispiel-Szenarien.
Die Kostenbausteine
- Software-Lizenz - bei Cloud-Kassen monatlich, bei On-Premise einmalig + Wartung.
- Hardware - Kassen-Terminal, Bondrucker, Kassenschublade, Scanner, Display (eine Übersicht gibt es bei der Quill-Kassenhardware).
- TSE - Cloud-TSE läuft meist als monatliches Add-on (bei Quill transparent 9 €/Monat, zubuchbar), eine Hardware-TSE als USB-Stick kostet einmalig den Stick und nach Ablauf des Zertifikats einen neuen (Preise im TSE-Vergleich).
- Kartenterminal - Soft-POS am Display oder klassisches ZVT-Gerät.
- Disagio / Gebühren - pro Kartenzahlung, nicht beim Software-Anbieter, sondern beim Acquirer.
- Steuerberater-Mehrkosten - meist sparen Cloud-Kassen Stunden, manchmal sind aber Schnittstellen einzurichten.
- Schulung - neue Kassen brauchen Personal-Training, das ist auch Zeit.
- Hardware-Verschleiß - Bondrucker und Tablets sind Verschleißteile; planen Sie in einer 5-Jahres-Rechnung einen Ersatz ein.
Szenario 1: Café mit einer Kasse
Ein kleines Café mit einer Kasse, einem Bondrucker und Soft-POS direkt am Tablet. Klassisches Single-Kasse-Setup.
| Position | Einmalig | Monatlich |
|---|---|---|
| Sunmi D3 Mini (mit Drucker) | 399 € | - |
| Quill Start-Paket | - | 29 € |
| Cloud-TSE (Fiskaly) - Add-on | - | 9 € |
| Freischaltung (inkl. Versand, Einrichtung, Fernwartung) | 29 € | - |
| Kartenzahlung per Soft-POS | - | Gebühr je Zahlung, Konditionen im Angebot |
| Summe | 428 € | 38 € (inkl. TSE-Add-on) + Kartengebühren |
Erstes Jahr Café: 428 € einmalig + 12 × 38 € = 884 € netto plus Kartengebühren. Dieselbe Rechnung für 12, 24 und 36 Monate steht auf der Seite Kassensystem mieten. Über 5 Jahre: 428 € + 60 × 38 € = 2.708 € netto. Eine Vor-Ort-Schulung ist auf Anfrage möglich. Die monatlichen Paketpreise finden Sie transparent auf der Seite Quill-Preise.
Sie wollen das nicht selbst verwalten? Quill erledigt es automatisch - ab 29 € + 9 € TSE netto/Monat.
Szenario 2: Restaurant mit mehreren Kassen
Ein Restaurant mit drei Kassenplätzen: eine Sunmi D3 mini an der Theke, zwei Sunmi V3h als Handgeräte im Service, dazu ein klassisches ZVT-Kartenterminal.
| Position | Einmalig | Monatlich |
|---|---|---|
| 1× Sunmi D3 mini + 2× Sunmi V3h, je mit Freischaltung | 1.184 € | - |
| ZVT-Kartenterminal (vorkonfiguriertes Set) | ab 199 € | - |
| Quill Handel (mit ZVT-Steuerung) | - | 59 € |
| 2 weitere Kassenplätze | - | 2 × 15 € |
| Cloud-TSE - Add-on | - | 9 € je TSE, Anzahl laut Angebot |
| Kartenzahlung am ZVT-Terminal | - | Konditionen Ihres Zahlungsdienstleisters |
| Summe | ab 1.383 € | 89 € Software + Cloud-TSE + Kartengebühren |
Szenario 3: Retail-Kette mit 12 Kassen
Eine Bekleidungs-Kette mit 4 Filialen à 3 Kassen und FiBu-Export für die Steuerberatung. Bei Quill ist jede Filiale eine eigene Kasse mit eigenem Bestand.
| Position | Einmalig | Monatlich |
|---|---|---|
| 12× Sunmi T3 Pro (Bondrucker im Gehäuse) | 12 × 749 € = 8.988 € | - |
| 4× ZVT-Kartenterminal (1 pro Filiale) | ab 4 × 199 € = 796 € | - |
| Je Filiale Quill Handel + 2 weitere Kassenplätze | - | 4 × 89 € = 356 € |
| Cloud-TSE - Add-on | - | 9 € je TSE, Anzahl laut Angebot |
| Einrichtung, Datenübernahme, Schulung vor Ort | auf Anfrage | - |
| Summe | ab 9.784 € + Einrichtung | 356 € Software + Cloud-TSE + Kartengebühren |
Vor-Ort-Einrichtung, Datenübernahme und einen gemeinsamen Bestand über mehrere Filialen kalkulieren wir individuell. Bei Quill telefonisch unter 0551 27 07 01 39.
Was oft vergessen wird
- Steuerberatung: Mit einem FiBu-Export gehen die Kassendaten als Datei an die Steuerberatung statt als Papierstapel. Wie viel Zeit das in Ihrem Fall spart, fragen Sie dort nach.
- Personal-Schulung: Planen Sie für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter eine Einweisung ein, bevor die Kasse im Tagesgeschäft läuft.
- Hardware-Verschleiß: In einer Rechnung über 5 Jahre schreiben Sie die Hardware einmal komplett ab; ob ein Gerät länger hält, hängt von der Nutzung ab.
- Stromkosten: Ein Kassen-Tablet braucht wenig Strom; neben den anderen Posten fällt das kaum ins Gewicht.
- Internet-Backup: ein 4G/5G-Router als Backup-Internet kostet eine eigene Monatsgebühr beim Mobilfunkanbieter. Für Cloud-Kassen empfehlenswert, denn Quill braucht eine Internetverbindung.
- Bon-Rollen: Thermopapier ist Verbrauchsmaterial und wächst mit der Zahl der Bons. Wer digitale Belege nutzt, druckt weniger.
- Versicherung: Hardware ist meist über die Geschäfts-Inventarversicherung abgedeckt - prüfen Sie das vorab, sonst zahlen Sie ein gestohlenes Gerät selbst.
- Buchhaltungs-Software: Nutzen Sie ein eigenes Buchhaltungsprogramm, kommt dessen Gebühr dazu. Quill führt die laufende FiBu ab Quill Tresen bzw. Quill Markt und gibt ab Quill Handel einen FiBu-Export (EXTF, SKR03/04) für die Steuerberatung aus.
ROI - wo holen Sie die Kosten rein?
Eine moderne Kasse zahlt sich nicht „durch sich selbst" - sie zahlt sich durch Effizienzgewinne aus:
- Schnellere Abrechnung: Artikel per Schnelltaste oder Scanner statt Eintippen - das hilft vor allem in der Spitzenzeit.
- Inventur: Zählliste mit Soll-Bestand, Quill zeigt die Differenz und bucht sie beim Abschluss.
- FiBu-Anbindung: Die Kassendaten gehen als Export an die Steuerberatung statt als Papierstapel.
- Kassendifferenzen: Der Z-Bon zeigt die Kassendifferenz jeden Tag, Abweichungen fallen dadurch früher auf.
- Kartenzahlung-Akzeptanz: Wer nur mit Karte oder Smartphone zahlen will, kann bei Ihnen bezahlen.
- Reports und Steuerung: Tagesübersicht im Browser, Wochenvergleich, Renner-Penner-Analyse - bei Alt-Kassen oft nur als Add-on oder nicht möglich.
- Multi-Standort-Reports: wenn Sie mehrere Standorte haben, ist die zentrale Auswertung Gold wert. Statt Excel-Aggregation gibt es eine Cloud-Übersicht.
Versteckte Kosten bei Alt-Anbietern
Was uns immer wieder auffällt, wenn Kunden zu Quill wechseln: bei klassischen On-Premise-Anbietern gibt es viele kleine Folgekosten, die in der Erstkalkulation nicht stehen.
- Servicetechniker-Termine: nach Stunden abgerechnet, oft mit Anfahrtspauschale - auch für eine reine Software-Frage.
- Software-Updates: bei manchen Anbietern kostenpflichtig (kommt vor allem bei der TSE-Erneuerung vor).
- Stammdaten-Migration bei Anbieterwechsel: wer raus will, zahlt manchmal extra für den Daten-Export.
- Hardware-Lock-In: bei manchen Anbietern muss die Hardware vom Anbieter gekauft werden - zum Listenpreis.
Quill ist hier transparent: monatliche Lizenz, Hardware frei wählbar (auch von anderen Händlern), kostenloser Daten-Export bei Kündigung, persönlicher Support inklusive. Keine versteckten Folgekosten.
Miete vs. Kauf der Hardware
Bei Quill können Sie die Hardware kaufen oder mieten - beides hat Vor- und Nachteile. Ein komplettes 36-Monats-Rechenbeispiel steht auf der Seite Kassensystem mieten:
- Kauf: einmaliger Aufwand, niedrigere Folgekosten, Sie sind Eigentümer. Geeignet, wenn Sie das Geld haben und das Setup länger nutzen wollen.
- Miete (auf Anfrage): keine Anschaffung zum Start, dafür eine monatliche Rate. Laufzeit, Rate und was am Ende mit dem Gerät passiert, stehen im Angebot. Geeignet, wenn Sie flexibel bleiben wollen.
Tipps für Ihre Auftragskalkulation
Wenn Sie Angebote von Kassen-Anbietern einholen, achten Sie auf diese Punkte:
- Fragen Sie explizit nach Stammdaten-Migrationskosten. Manche Anbieter berechnen das pro Artikel oder als Pauschale.
- Fragen Sie nach den Schulungs-Stunden. Wie viele sind im Preis enthalten, und was kostet jede weitere?
- Fragen Sie nach der Vertragslaufzeit, getrennt für Software und TSE. Kurze Laufzeiten halten Sie flexibel, bei 36 Monaten sind Sie lange gebunden.
- Fragen Sie nach versteckten Pauschalen. Setup-Pauschale, Hotline-Gebühr, Update-Gebühr? All das gehört in die Auftragskalkulation.
- Fragen Sie nach dem Daten-Export bei Kündigung. Im Vertrag muss stehen, dass Sie Ihre Daten vollständig in einem nicht-proprietären Format bekommen.
- Fragen Sie nach der Hardware-Bindung. Müssen Sie die Hardware vom Anbieter kaufen, oder können Sie frei wählen?
- Fragen Sie nach der TSE-Anbindung. Cloud-TSE oder Hardware-TSE? Im Tarif enthalten oder Aufpreis?
Was ein Kassen-System nicht alleine löst
Ehrlich gesagt: eine moderne Kasse ersetzt nicht den ordentlichen Geschäftsbetrieb. Was sie nicht kann:
- Bargeld zählen am Tagesende - das macht das Personal.
- Schwund verhindern - sie zeigt nur, dass es Schwund gibt.
- Personal motivieren - die Arbeitsabläufe gehören Ihnen.
- Sortiment optimieren - das Reporting zeigt, wo die Renner sind, Sie entscheiden, was Sie daraus machen.
- Kunden gewinnen - Marketing bleibt Ihr Job.
Was sie kann: Ihnen die Compliance-Last abnehmen, Zeit sparen, Transparenz schaffen. Den Rest müssen Sie selbst machen.
Vergleich: Kauf vs. Cloud-Abo über 5 Jahre
Schauen wir auf das Café-Beispiel über 5 Jahre, alle Beträge netto:
- Klassischer Kauf (On-Premise), Beispielannahme: 4.500 € Software-Lizenz, 1.200 € Hardware, 5 × 400 € Wartung, 300 € TSE-Erneuerung im Jahr 5 = 8.000 €. Die Werte sind eine Annahme für eine Anlage mit Wartungsvertrag, kein Angebot eines bestimmten Anbieters; fragen Sie für Ihren Vergleich Ihre eigenen Zahlen ab.
- Quill Cloud: 399 € Sunmi D3 mini + 29 € Freischaltung, 60 × 29 € = 1.740 € Software, 60 × 9 € = 540 € Cloud-TSE = 2.708 €. Eine Vor-Ort-Schulung kommt auf Anfrage dazu.
- Hardware mieten: auf Anfrage; ein Rechenbeispiel über 12, 24 und 36 Monate steht auf der Seite Kassensystem mieten.
Im Beispiel kostet Quill über 5 Jahre 2.708 € netto, die angenommene klassische Anlage 8.000 €. Kartengebühren kommen in beiden Fällen dazu.
Fazit
Eine vollständige Kostenrechnung umfasst Software, Hardware, TSE, Kartenterminal, Disagio, Steuerberater und Schulung. Im Café-Beispiel kostet Quill über 5 Jahre 2.708 € netto (Gerät, Freischaltung, Software und Cloud-TSE), die angenommene klassische Anlage mit Wartungsvertrag 8.000 €. Wenn Sie eine ehrliche Auftragskalkulation für Ihr Setup wollen, buchen Sie eine kostenlose Demo oder rufen Sie an: 0551 27 07 01 39.
Quellen
- § 146a AO: Ordnungsvorschrift für die Buchführung und für Aufzeichnungen mittels elektronischer Aufzeichnungssysteme
- § 5 KassenSichV: Anforderungen an die technische Sicherheitseinrichtung
- BSI: Liste zertifizierter Technischer Sicherheitseinrichtungen
Häufige Fragen
Was kostet eine Kasse im ersten Jahr?
Mit einer Sunmi D3 mini: 428 € einmalig (Gerät und Freischaltung) plus 38 € im Monat für Quill Start und Cloud-TSE, im ersten Jahr zusammen 884 € netto. Kartengebühren kommen dazu.
Kann ich eine Kasse mieten statt kaufen?
Bei Cloud-Kassen mieten Sie die Software effektiv schon monatlich. Hardware können Sie bei Quill optional auch als Miet-Modell beziehen (auf Anfrage).
Was kostet die Kartenzahlung pro Vorgang?
Das hängt vom Weg ab: SoftPOS über unsere Partner-Bank oder Ihr bestehendes ZVT-Terminal. Die Konditionen für die Kartenzahlung stehen in Ihrem Angebot.
Gibt es eine Mindestlaufzeit?
Für die Cloud-TSE ja. Die Quill-Software ist monatlich kündbar, mit 30 Tagen Frist zum Monatsende. Die gesetzlich vorgeschriebene Cloud-TSE kostet 9 € netto im Monat, hat 12 Monate Mindestlaufzeit ab Aktivierung und verlängert sich ohne Kündigung um jeweils 12 Monate (AGB § 13 Abs. 2). Achten Sie bei jedem Anbieter auf die Laufzeiten von Software und TSE, sie sind ein wichtiger Preis-Faktor.
Wer trägt die Hardware-Versicherung?
Sie selbst - meist über Ihre Geschäftsversicherung. Quill-Hardware ist robust, Reparaturen über den Hersteller meist günstig.
