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Blog · 18.08.2026

POS-Hardware 2026: Terminals, Bondrucker & ZVT im Überblick

Stationär, mobil, Bondruck, Kartenterminal - welche POS-Geräte ein Kassenplatz wirklich braucht und was das ehrlich gerechnet kostet.

KI-generiert: POS-Hardware 2026: Terminals, Bondrucker & ZVT im Überblick

Wer zum ersten Mal einen Kassenplatz einrichtet, steht vor einem Buchstabensalat: POS-Terminal, Handheld, Bondrucker, ZVT, Soft-POS. Dieser Überblick sortiert die Geräteklassen, nennt konkrete Preise und beantwortet die eigentliche Frage: Welche POS-Geräte braucht ein Kassenplatz wirklich - und welche nicht?

Was zählt alles zu POS-Geräten?

„POS" steht für Point of Sale - den Ort, an dem kassiert wird. Vier Geräteklassen bilden den Kern eines Kassenplatzes:

  • Stationäres Kassenterminal: das Gerät am Tresen, auf dem die Kassensoftware läuft - vom einfachen Tablet bis zur All-in-One-Kasse mit eingebautem Drucker.
  • Mobiles Handgerät: ein Handheld für Tisch-Bonierung, Lieferdienst oder Marktstand - kassiert dort, wo der Kunde steht.
  • Bondrucker: druckt den Beleg - entweder in die Kasse integriert oder als separates Gerät.
  • Kartenterminal: wickelt die Kartenzahlung ab - als klassisches ZVT-Terminal oder als Soft-POS direkt am Kassen-Display.

Dazu kommt Peripherie nach Bedarf: eine Kassenlade mit RJ12-Anschluss, die nach der Barzahlung automatisch öffnet, ein Kundendisplay oder ein Etikettendrucker wie der Brother QL-800. Nicht jeder Betrieb braucht alles - ein Kiosk kommt mit deutlich weniger aus als ein Restaurant mit Küchen- und Bar-Druck.

Stationär oder mobil: die drei Sunmi-Klassen bei Quill

Quill ist Browser-basiert und läuft grundsätzlich auf jeder Hardware. Für den schnellen Einstieg gibt es auf der Hardware-Seite drei vorkonfigurierte Sunmi-Geräte - mit fertig eingerichteter Software und aktivierter TSE:

  • Sunmi D3 Mini (429 € einmalig netto): kompakte All-in-One-Tresenkasse mit Touchdisplay und integriertem 80-mm-Bondrucker - der Klassiker für Café, Bäckerei und Boutique.
  • Sunmi V3h (549 € einmalig netto): mobiler Handheld im Smartphone-Format mit integriertem 58-mm-Drucker, Akku für die ganze Schicht, 4G, WLAN und NFC - für Tisch-Bonierung, Lieferdienst und Foodtruck. Details zeigt die Seite zum Sunmi V3h Mobile.
  • Sunmi T3 Pro (749 € einmalig netto): Premium-Theke mit 15,6-Zoll-Display, integriertem 80-mm-Drucker und 10,1-Zoll-Kundendisplay auf der Rückseite - für Geschäfte mit hohem Belegaufkommen.

Die Faustregel: Wer am Tresen kassiert, fährt mit einer All-in-One-Kasse am einfachsten - Display und Drucker in einem Gerät, ein Netzteil, ein Karton. Wer am Tisch, am Stand oder unterwegs kassiert, braucht das Handheld. Beides zusammen ist kein Widerspruch: Ein V3h lässt sich als mobiler Begleiter mit jeder Tresenkasse kombinieren.

Kartenzahlung am POS: ZVT-Terminal oder Soft-POS

Beim Kartenterminal gilt: Ein vorhandenes Gerät muss nicht in den Müll. Quill spricht das ZVT-700-Protokoll - den deutschen Quasi-Standard zwischen Kasse und Kartenterminal - und ist dabei vendor-neutral: Terminals von Ingenico, Verifone, PAX, CCV, Worldline und Hypercom lassen sich anbinden, ein bestehendes ZVT-Terminal nutzen Sie einfach weiter. Die Kasse übergibt den Betrag an das Terminal, Beleg und Kartenquittung entstehen in einem Vorgang. Welche Geräte konkret unterstützt werden, steht auf der Seite zum ZVT-Kartenterminal.

Die Alternative ohne separates Gerät ist Soft-POS: Bei den Sunmi-Geräten mit NFC wird die Kartenzahlung direkt am Kassen-Display abgewickelt. Die Kartengebühren liegen dabei je nach Partner-Bank typisch zwischen 0,99 % und 1,49 % je Transaktion.

Eigene Hardware mitbringen: was „hardware-neutral" konkret heißt

Quill läuft im Browser - auf Tablets, PCs, Macs, iPads und Sunmi-Geräten. Beim Bondruck werden neben den Sunmi-Geräten auch Bondrucker von Epson, Citizen und Star unterstützt - mit nativen ESC/POS-Treibern direkt in Quill, ohne separate Treibersoftware; für den Etikettendruck kommt der Brother QL-800 mit Layout-Editor dazu. Nach unserer Erfahrung bleibt bestehende Hardware in etwa 80 % der Fälle nutzbar.

Wichtig ist die Reihenfolge: erst die vorhandenen Geräte auflisten (Tablet, Drucker, Terminal), dann prüfen lassen, was davon weiterläuft - und nur die Lücken neu kaufen. Diese Prüfung ist bei Quill kostenlos; pauschale Kompatibilitätsversprechen für exotische Sonder-Peripherie gibt es dabei bewusst nicht, Sonderfälle werden vorab getestet.

Gesamtkosten eines Kassenplatzes ehrlich gerechnet

Ein Kassenplatz kostet dreierlei: Hardware einmalig, Software monatlich, TSE monatlich. Konkret bei Quill:

  • Hardware einmalig: ab 429 € netto (Sunmi D3 Mini) - oder 0 €, wenn vorhandene Geräte weiterlaufen.
  • Software: ab 29 € netto/Monat - Updates, Cloud-Backup und Support inklusive.
  • TSE: transparentes Add-on für 9 € netto/Monat - bewusst offen ausgewiesen statt im Grundpreis versteckt.

Dazu können bei Soft-POS Kartengebühren je Transaktion kommen (siehe oben). Eine vollständige Rechnung über mehrere Jahre führt der Beitrag Was ein Kassensystem 2026 realistisch kostet vor; alle Software-Pakete im Detail stehen auf der Preisseite.

Checkliste: fünf Fragen vor dem Hardware-Kauf

  1. Tresen oder unterwegs? Stationäre All-in-One-Kasse, Handheld - oder beides kombiniert.
  2. Welche Geräte sind schon da? Tablet, Bondrucker, Kartenterminal auflisten und prüfen lassen, bevor Sie neu kaufen.
  3. Wie soll der Beleg zum Kunden? Integrierter Drucker, separater Bondrucker - oder digital: Die Belegausgabepflicht lässt neben dem Druck auch E-Mail und QR-Code zu.
  4. Kartenzahlung: bestehendes ZVT-Terminal weiterverwenden, ein neues anbinden - oder Soft-POS direkt am Display ohne Zusatzgerät.
  5. Wächst der Betrieb? Bei einer Cloud-Kasse kommt der zweite Kassenplatz als weiteres Gerät dazu - die Kassen synchronisieren sich über die Cloud.

Häufige Fragen zur POS-Hardware

Welche POS-Geräte braucht ein einzelner Kassenplatz mindestens?

Ein Kassenterminal (oder ein Tablet/PC mit Browser) und einen Weg, den Beleg auszugeben - gedruckt oder digital. Kartenterminal und Kassenlade kommen nach Bedarf dazu. All-in-One-Geräte wie die Sunmi D3 Mini bündeln Display und Bondrucker in einem Gehäuse.

Kann ich mein vorhandenes EC-Terminal weiterverwenden?

Ja, wenn es das ZVT-700-Protokoll spricht. Quill ist vendor-neutral und bindet Kartenterminals von Ingenico, Verifone, PAX, CCV, Worldline und Hypercom an - ein bestehendes Terminal läuft einfach weiter.

Was kostet ein kompletter Kassenplatz bei Quill?

Hardware einmalig ab 429 € netto (Sunmi D3 Mini), Software ab 29 € netto/Monat, die gesetzliche TSE als transparentes 9-€-Add-on. Bei Soft-POS kommen Kartengebühren je Transaktion dazu, je nach Partner-Bank typisch 0,99 % bis 1,49 %.

Muss der Bondrucker eine bestimmte Marke sein?

Nein. Neben den integrierten Sunmi-Druckern unterstützt Quill Bondrucker von Epson, Citizen und Star mit nativen ESC/POS-Treibern - ohne separate Treibersoftware; Etiketten druckt der Brother QL-800 mit Layout-Editor. Vorhandene Drucker prüfen wir kostenlos.

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